Geschäftsführung in Deutschland

Eine Treuhand-Geschäftsführung für eine in Deutschland eingetragene Gesellschaft ist prinzipiell möglich, unterliegt aber in jedem Falle einer intensiven Prüfung um haftungsrechtliche Komplikationen zu vermeiden.

Das bezieht sich gleichermaßen auf eine Neugründung als auch auf eine bestehende Gesellschaft.

So wäre in Deutschland eine treuhänderische Geschäftsführung bei einer bestehenden Gesellschaft dann nicht möglich wenn der Auftraggeber eine Firmenbeerdigung (nur als Beispiel) beabsichtigt oder die Zahlung von Steuerabgaben unterdrücken möchte.

Prinzipiell unmöglich ist eine sogenannte “Strohmann-Bestellung” bei der ein Treugeber im Namen des Treuhänders nach Belieben schaltet und waltet, ohne diesen über die Vorgänge zu informieren.

Aufgrund der weit gefassten Vorschriften des deutschen GmbH-Gesetzes haftet der Treuhänder dabei für die ihm unbekannten Handlungen des Treugebers gegenüber deutschen Behörden unbeschränkt, mit seiner Freiheit und seinem gesamten Vermögen.

Diese und ähnliche Konstellationen, bei der unsere Treuhänder gegen Zahlung eines minimalen Honorars ein Maximum an Problemen erhalten übernehmen wir NICHT.

Wir prüfen gerne entsprechende Grenzfälle, müssen allerdings wenn bereits im Vorfeld feststeht dass mit einer Bestellung nur unnötiger Ärger produziert wird auch Angebote ablehnen.

Denkbar wäre allerdings mit unserer Hilfe beispielsweise eine Re-Strukturierung Ihres Geschäftsmodells, bei der wir positive und erfolgreiche Strukturen Ihrer Unternehmung in eine neue Gesellschaftsform übertragen.

In dieser Konstellation starten Sie ohne jegliche Altlasten, ohne Verbindlichkeiten und mit neuer Kreditwürdigkeit mit einem Geschäftskonzept komplett neu durch.

Neben dieser Option besteht die Möglichkeit den Geschäftsführer aktiv in den Arbeitsablauf der Gesellschaft zu integrieren. Er übt die Funktion des Geschäftsführers auch tatsächlich aus und erhält hierfür ein Gehalt, das sich am monatlichen zeitlichen Aufwand orientiert.

Bei einer Voll-Treuhand (Geschäftsführung und Gesellschafter) agiert der Geschäftsführer damit als Ihr Angestellter, ohne dass diese Vereinbarung nach außen offengelegt wird.

Die Höhe des Honorars des Treuhänders steht in Relation zum erwartenden monatlichen Aufwand, ist aber damit auch in Deutschland erheblich kostenintensiver als in anderen Ländern.

Bei einer UG, die kein Tagesgeschäft ausübt sondern lediglich Gesellschaftsanteile hält kann ein so geringes “Monats-Gehalt” in Höhe von nicht mehr als ca. EUR 120 monatlich (je nach Aufwand mehr) anfallen.

Bitte beachten Sie dabei, dass der Auftraggeber als Treugeber bei diesem Szenario keine Einzelvollmachten zum Handeln erhalten kann.

Sehen Sie sich dazu auch das Video hier an.

 

 

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